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Bildungs- und Erziehungsplan

Der Bildungs- und Erziehungsplan wird seit dem Schuljahr 2007 / 2008 sukzessive in den Kindertagesstätten, Grundschulen und möglichst allen weiteren Institutionen des Elementar- und Primarbereichs umgesetzt.

Neueste Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung haben die Bedeutung der frühen Kindheit für das Lernen sehr deutlich gemacht und verstehen Bildung als ein lebenslanger Prozess, in dem die ersten 10 Lebensjahre die lernintensivsten und entwicklungsreichsten für unsere Kinder sind. Kinder erleben im Laufe der ersten Jahre unterschiedliche Übergänge, z. B. von der Familie in die Kindertageseinrichtung und später in die Grundschule. Diese besonderen Situationen und Lernabschnitte werden eingehend betrachtet, um Kinder dabei bestmöglich begleiten und unterstützen zu können.

Mit dem Bildungs- und Erziehungsplan wird eine Grundlage für ganzheitliche und einrichtungsübergreifende Konzepte für Kindertageseinrichtungen und Grundschulen gegeben, bei denen das Kind im Mittelpunkt steht.

Im Oktober des Schuljahres 2009/2010 haben wir uns gemeinsam mit der Kindertagesstätte Abenteuerland als Tandem angemeldet. Wir haben Kontakt mit unserem zuständigen Fachberatern vom SSA Friedberg aufgenommen. Diese werden unser Tandem  künftig bei der Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplanes von 0-10 Jahren im methodischen und im inhaltlichen Bereich unterstützen und mit uns die möglichen Fortbildungsveranstaltungen besprechen.

Entsprechend des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans haben sich die Lehrkräfte der Grundschule Lindheim und die Erzieherinnen der Kindertagesstätte Abenteuerland das Ziel gesetzt, ihre pädagogischen Konzepte miteinander abzustimmen. Dazu wurden bereits gemeinsame Fortbildungen zu den Grundlagen und Prinzipien des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans im April 2010, das Modul Sprache & Literacy (2008-2010) und das Modul Mathematik im Oktober 2011 besucht.

Durch das Forschungsprojekt „Schwerpunkt Sprache“ in den Jahren 2008 – 2010 wurde die Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Kindertagesstätte zusätzlich gefördert.

Viele gemeinsame Projekte konnten im Schuljahr 2009/2010 schon umgesetzt werden. Seit April 2010 besteht eine Steuergruppe, in der Vertreterinnen der Grundschule Lindheim, der Kindertagesstätte Abenteuerland und des Hauses Lilly vertreten sind.

Die Erstklasslehrerinnen stehen mit den Erzieherinnen im Erfahrungsaustausch und beraten über bestehende Stärken und Schwächen, sowie Förderbedarf.
Die Steuergruppe berät über mögliche Projekte und Aktivitäten, die jahreszeitlich oder thematisch in den Schulalltag einbezogen werden können. Kleine Projekte z. B. zu Bilderbüchern, ein Theaterstück oder eine Schulerkundung ermöglichen den Kindergartenkindern einen Einblick in das Schulleben. Die Anzahl der Besuche und Zeiträume werden dabei individuell von den Beteiligten in einem Kooperationskalender festgelegt. Die enge Zusammenarbeit dient vor allem dem Zweck, einen behutsamen Übergang für die zukünftigen Schulanfänger zu schaffen. Die durchgeführten Aktivitäten sind auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt Aktuelles einzusehen.

Etabliert hat sich an unserer Schule bereits die monatliche Vorlesepatenschaft zwischen den Spielkreiskindern und jährlich wechselnden Schulklassen, der seit dem Schuljahr 2010/2011 besteht.  Kinder der Klassen 2b und 3a waren im letzten Schuljahr die Lesepaten der künftigen Schulanfänger.  
Im Schuljahr 2011/2012 wird diese Projekt weitergeführt. Lesepaten sind in diesem Jahr die Klassen 2a und 2b.

Bei einem Schnuppertag im Frühjahr vor der Einschulung dürfen die zukünftigen Schulanfänger in Kleingruppen einen richtigen Schulvormittag erleben. So entwickeln sie eine erste Vorstellung über Ablauf und Struktur von Schule. Außerdem lernen die Lehrerinnen die zukünftigen Schülerinnen und Schüler besser kennen.

Durch unsere vielfältigen Projekte entsteht ein lockerer Einstieg in den Schulalltag, wobei Ängste durch diese viele kleine Treffen abgebaut werden und Vorfreude auf die Schule geweckt wird. Die Kindergartenkinder lernen nicht nur das Schulgebäude und einzelne Lehrerinnen kennen, sondern bauen zu ihrem Lese-Patenkind eine besondere vertrauensvolle Verbindung auf. Von dieser Freundschaft profitieren die Kinder dann als Schulanfänger, da sie einen „Vertrauten“ auf dem Schulhof zum Spielen und Helfen wissen.

 
Erstgespräch und Beratung mit dem Fachberater : Januar 2009

gemeinsame Fortbildungsmaßnahmen: Frühjahr 2009 - Oktober 2011:
Grundsätze und Prinzipien des Planes / Sprache und Literacy / Mathematik

Forschungsprojekt Sprache und Literacy - 2008-2010 WIBS - Ausbildung  durch HKM / Metzler Stiftung / Universität Neurowissenschaften ULM

Gemeinsame Projekte (Bilderbuch und Theater): Schuljahr 2009/2010:
Projekte: Leseclub /  Bilderbuch vorlesen, nacherzählen, nachspielen und im darstellenden Spiel präsentieren, Kinobesuch inszenieren/ Theater spielen

Projekt Lesepatenschaften: Schuljahr 2010/2011 und 2011/2012 und 2012/2013

gemeinsame Fortbildungsmaßnahmen: 29.10.2011 - Oktober 2011:
Modul - Mathematik  / Mathematik allgemein im BEP / Mathematik in der kindlichen Entwicklung / Mathematik im vorschulischen Bereich und in der Schule

Projekt Naturwissenschaften – Vertreterinnen aus Kita und GS waren zu diesem Fachtag 2012 in Frankfurt (Goethe Uni)


Evaluation Schuljahresende durch Schulleitung – und Kindergartenleitung in den jeweiligen Kollegien